Zum Inhalt springen
ForschungPferd, Schweizer Evidenzplattform

Studiendatenbank

Andere.

Arbeiten, die sich keinem der obigen Aufbauten zuordnen lassen, darunter methodische Beiträge und Übersichtsdarstellungen.

90 / 568

MEMehrere Arten

Immunosenescence and inflammaging in the aged horse

2023 · Immunity & Ageing

Alte Pferde zeigen eine mildere Form der beim Menschen beschriebenen Immunalterung samt Inflammaging, erkranken aber offenbar nicht in gleichem Ausmass an den entzündungsassoziierten Alterskrankheiten des Menschen.

Primärquelle öffnen

PFPferd

Skeletal Muscle Adaptations to Exercise Training in Young and Aged Horses

2021 · Frontiers in Aging

Rund 22-jährige Pferde hatten weniger Satellitenzellen je schnell zuckender Faser und eine schwächere Mitochondrienfunktion als Jungtiere, gewannen unter zwölf Wochen Training aber Satellitenzellen hinzu und passten den Fasertyp gegenläufig zu den Jungtieren an.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Hallmarks of aging: An expanding universe

2023 · Cell

Ordnet das Altern zwölf miteinander verknüpften Kennzeichen zu, darunter chronische Entzündung, gestörte Nährstoffsensorik und mitochondriale Funktionsstörung.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Advantages and limitations of the equine disease, pituitary pars intermedia dysfunction as a model of spontaneous dopaminergic neurodegenerative disease

2007 · Ageing Research Reviews

Grundlegende Übersichtsarbeit zum Artenvergleich: PPID und die menschliche Parkinson-Krankheit sind anatomisch verschiedene Erkrankungen, doch der Untergang dopaminerger Nervenzellen könnte Gemeinsamkeiten aufweisen, weshalb das Pferd als spontanes Beobachtungsmodell vorgeschlagen wird.

Primärquelle öffnen

PFPferd

Influence of Mechanistic Target of Rapamycin (mTOR)-Regulated Anabolic Pathways on Equine Skeletal Muscle Health

2023 · Journal of Equine Veterinary Science

Übersichtsarbeit: die mTOR-Signalwege des Pferdemuskels reagieren auf Insulin und Aminosäureverfügbarkeit, doch funktionelle Endpunkte sind kaum quantifiziert; der altersbedingte Muskelverlust dürfte eher am Abbau als an veränderter mTOR-Aktivierung liegen.

Primärquelle öffnen

PFPferd

Current understanding of insulin dysregulation and its relationship with carbohydrate and protein metabolism in horses

2025 · Domestic Animal Endocrinology

Übersichtsarbeit: Pferde mit Insulindysregulation zeigen nach einer Proteinmahlzeit höhere Plasmaaminosäuren und eine verzögerte Abnahme, während die postprandiale Syntheseantwort im Muskel offenbar nicht vermindert ist.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Achilles tendon injuries in elite athletes: lessons in pathophysiology from their equine counterparts

2014 · ILAR Journal

Die Übersicht stuft die oberflächliche Beugesehne des Pferdes als funktionell und klinisch gleichwertiges Modell der menschlichen Achillessehne ein, betont aber, dass sie nur den akuten Riss abbildet und nicht den chronischen Sehnenschmerz.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Tendon healing: a concise review on cellular and molecular mechanisms with a particular focus on the Achilles tendon

2022 · Bone & Joint Research

Die Übersicht beschreibt anhaltende Entzündung, übermässige Gefässeinsprossung und ein unreifes Reparaturgewebe als zentrale Gründe dafür, dass geheiltes Sehnengewebe die mechanische Kompetenz des Ausgangsgewebes nicht erreicht.

Primärquelle öffnen

MEMensch

A framework for the definition and interpretation of the use of surrogate endpoints in interventional trials

2023 · EClinicalMedicine

Bestehende Definitionen von Surrogatendpunkten sind widersprüchlich und unklar; Fachpersonen, Behörden und Betroffene stufen dieselbe Messgrösse unterschiedlich als Zwischen- oder Zielergebnis ein.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Proportion of treatment effect explained: An overview of interpretations

2024 · Statistical Methods in Medical Research

Der erklärte Anteil des Behandlungseffekts ist nur unter sehr starken, grundsätzlich nicht überprüfbaren Annahmen sinnvoll interpretierbar.

Primärquelle öffnen

MEMensch

FDA validation of surrogate endpoints in oncology: 2005-2022

2022 · Journal of Cancer Policy

Von 15 Surrogatanalysen der US-Arzneimittelbehörde belegte genau eine einen starken Zusammenhang zwischen Ersatzziel und Gesamtüberleben.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Within- and between-subject biological variation data for whole blood HbA1c from 38 apparently healthy Turkish subjects

2024 · Scandinavian Journal of Clinical and Laboratory Investigation

Bei wöchentlicher Messung über zehn Wochen schwankte der Langzeitblutzucker innerhalb einer Person um 2,9 Prozent und zwischen Personen um 7,9 Prozent; die Autoren halten den persönlichen Verlauf für aussagekräftiger als das Referenzintervall.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Estimating the within-subject and between-subject biological variation of serum tryptase

2021 · Immunity, Inflammation and Disease

Bei 14 gesunden Erwachsenen betrug die Schwankung innerhalb einer Person 5,6 Prozent, zwischen Personen 31,5 Prozent; eine Änderung unter rund 23,5 Prozent ist nicht zuverlässig vom Zufall zu trennen.

Primärquelle öffnen

ARArtunabhängig

Surrogate Endpoint Evaluation: Principal Stratification Criteria and the Prentice Definition

2015 · Journal of Causal Inference

Die gebräuchlichen kausalen Kriterien für ein Surrogat ergeben die klassische Prüfregel und die Absicherung gegen das Surrogat-Paradox (Konsistenzkriterium) nur in Sonderfällen; die Bewertung hängt stets von nicht überprüfbaren Annahmen ab.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Bioavailability of Magnesium and Potassium Salts Used as Potential Substitutes for Sodium Chloride in Human Nutrition - A Review

2025 · Molecular Nutrition & Food Research

Die Übersicht wertete nach PICO-Schema randomisierte Studien an gesunden Erwachsenen aus und fand eine gute Bioverfügbarkeit für Kaliumchlorid, Kaliumcitrat, Magnesiumcitrat und Magnesiumchlorid, während Magnesiumoxid schlecht bioverfügbar war, was die Autoren teilweise auf dessen geringe Wasserlöslichkeit zurückführen.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Iron bioavailability and dietary reference values

2010 · The American Journal of Clinical Nutrition

Die Übersicht beziffert die Eisenaufnahme bei Personen ohne Eisenspeicher auf 14 bis 18 Prozent bei gemischter und 5 bis 12 Prozent bei vegetarischer Kost und hält fest, dass der Eisenstatus die Aufnahme meist stärker beeinflusst als die Zusammensetzung der Kost.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Dietary Heme Iron: A Review of Efficacy, Safety and Tolerability

2025 · Nutrients

Die Übersicht beschreibt, dass Häm-Eisen über einen eigenen, von der Hämoxygenase im Enterozyten katalysierten Weg aufgenommen wird und sich darin in Bioverfügbarkeit und Verträglichkeit von Eisensalzen und Chelaten unterscheidet.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Alpha-tocopherol stereoisomers

2007 · Vitamins and Hormones

Die Übersicht kommt zum Schluss, dass die vier 2S-Formen wegen ihrer begrenzten Bioverfügbarkeit kaum zur Vitamin-E-Wirkung beitragen und dass die Biodiskriminierung zwischen den 2R-Formen zwischen Tierarten, Altersstufen, Dosierungen und Zeitpunkten deutlich variiert.

Primärquelle öffnen

PFPferd

Current insights into equine neuroaxonal dystrophy/equine degenerative myeloencephalopathy

2024 · The Veterinary Journal

Die Übersicht hält fest, dass zur Vorbeugung dieser mit Vitamin-E-Mangel im ersten Lebensjahr verbundenen Nervenerkrankung die wasserlösliche natürliche Form verwendet wird und dass der Serumwert vor Beginn einer Ergänzung bestimmt werden sollte, da auch eine Übersättigung möglich ist.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Use of Stable Isotopes to Evaluate Bioefficacy of Provitamin A Carotenoids, Vitamin A Status, and Bioavailability of Iron and Zinc

2018 · Advances in Nutrition

Die Methodenübersicht beschreibt, wie stabile Isotope Aufnahme und Verwertung von Vitamin A, Eisen und Zink quantifizieren, und nennt als Beispiel, dass Eisensulfat aus Fischsauce in Thailand besser aufgenommen wurde als Eisenlactat oder Eisenammoniumcitrat.

Primärquelle öffnen

PFPferd

Comparative pharmacokinetics of phenylbutazone in healthy young-adult and geriatric horses

2024 · American Journal of Veterinary Research

Vergleichende pharmakokinetische Untersuchung: Bei acht Pferden ab 25 Jahren und acht jungen erwachsenen Pferden unterschied sich kein pharmakokinetischer Kennwert des Entzündungshemmers Phenylbutazon oder seines aktiven Abbauprodukts; die Ausgangshypothese einer altersbedingt veränderten Verstoffwechselung wurde verworfen.

Primärquelle öffnen

MEMensch

High absorption but very low bioavailability of oral resveratrol in humans

2004 · Drug Metabolism and Disposition

Offene pharmakokinetische Untersuchung an sechs Freiwilligen: Nach 25 Milligramm über den Mund wurden mindestens 70 Prozent aufgenommen, unverändertes Resveratrol blieb im Blut jedoch unter 5 Nanogramm pro Milliliter, weil Darm und Leber es sehr rasch koppeln.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Protein ingestion to stimulate myofibrillar protein synthesis requires greater relative protein intakes in healthy older versus younger men

2015 · The Journals of Gerontology: Series A

In einer rückblickenden Zusammenführung eigener Messreihen erreichte die Muskeleiweissneubildung ihr Plateau bei jungen Männern bei 0,24 Gramm je Kilogramm Körpergewicht, bei älteren erst bei 0,40 Gramm (P = 0,055, also grenzwertig), bezogen auf fettfreie Masse bei 0,25 gegenüber 0,60 Gramm (P < 0,01).

Primärquelle öffnen

MEMensch

Role of body surface area in dosing of investigational anticancer agents in adults, 1991-2001

2002 · Journal of the National Cancer Institute

In einer Auswertung von 33 Prüfsubstanzen bei 1650 Erwachsenen verringerte der Bezug auf die Körperoberfläche die Streuung der Ausscheidungsleistung nur bei fünf Substanzen; die Autoren empfehlen, sie nicht mehr zur Festlegung von Anfangsmengen zu nutzen.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Flat-fixed dosing versus body surface area based dosing of anticancer drugs in adults: does it make a difference?

2007 · The Oncologist

Die Übersicht kommt zum Schluss, dass der Bezug auf die Körperoberfläche die Streuung zwischen Erwachsenen in den meisten Fällen nicht verringert und dass eine einheitliche Menge sie auch nicht vergrössert; als eigentliche Verbesserung gelten Blutspiegelmessung und Genotypisierung.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Interspecies allometric scaling. Part I: prediction of clearance in large animals

2006 · Journal of Veterinary Pharmacology and Therapeutics

Die Analyse zeigt ein deutlich höheres Fehlerrisiko allometrischer Schätzungen bei grossen Tierarten als beim Menschen; die üblichen Korrekturfaktoren liessen sich nicht anwenden, weil kein Zusammenhang zum gemessenen Exponenten bestand.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

The application of allometric scaling principles to predict pharmacokinetic parameters across species

2014 · Expert Opinion on Drug Metabolism and Toxicology

Die Übersicht ordnet die Allometrie als schnelles, aber begrenztes Werkzeug ein, das vor allem dort sinnvoll ist, wo für eine Art keine Daten vorliegen, und das Hinweise auf artabhängige Unterschiede im Stoffwechsel geben kann.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Implications of hepatic cytochrome P450-related biotransformation processes in veterinary sciences

2008 · European Journal of Pharmacology

Die Datenlage zu Leberenzymen bei Hund, Katze, Pferd, Schwein und Wiederkäuern bleibt weit hinter Mensch und Nagetier zurück, und es liess sich kein Zusammenhang zu Ernährungstyp oder Magenaufbau herstellen; für jeden neuen Stoff sind eigene Messungen je Art nötig.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Interspecies allometric scaling

2010 · Handbook of Experimental Pharmacology

Der Übersichtstext ordnet Arten nach Verdauungstyp (Einmagige, Hinterdarmfermentierer wie Pferd und Elefant, Vormagenfermentierer, Wiederkäuer) und hält fest, dass daraus deutlich unterschiedliche Aufnahmeverläufe und eine stark schwankende Eiweissbindung folgen.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

On the thermodynamic origin of metabolic scaling

2018 · Scientific Reports

Die Arbeit schlägt ein thermodynamisches Modell vor, das abweichende Exponenten bei Säugern, Vögeln, Insekten und Pflanzen aus dem Verhältnis von abgegebener Wärme zu genutzter Energie herleitet, und argumentiert damit gegen einen universellen Exponenten von 0,75.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Non-monotonic dose-response relationships and endocrine disruptors: a qualitative method of assessment

2015 · Environmental Health

Von 148 berichteten nicht-monotonen Dosis-Wirkungs-Beziehungen wurden 82 als mässig bis gut plausibel eingestuft; als Mechanismen gelten mehrere Rezeptoren mit unterschiedlicher Bindungsstärke, Rezeptorgewöhnung und mengenabhängig veränderter Abbau.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

A simple practice guide for dose conversion between animals and human

2016 · Journal of Basic and Clinical Pharmacy

Die Anleitung beschreibt die Umrechnung über die Körperoberfläche ausdrücklich für die Festlegung einer maximal empfohlenen sicheren Anfangsmenge in Erstversuchen am Menschen, nicht für die Bestimmung einer wirksamen Menge.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Exercise-associated hyponatremia in marathon runners

2022 · Journal of Clinical Medicine

Narrative Übersichtsarbeit, die 135 Publikationen durchgesehen hat: Für die Häufigkeit der Belastungshyponatriämie im Marathon stützt sie sich auf zwei grössere Untersuchungen mit rund 7 bis 15 Prozent, symptomatische und symptomlose Fälle zusammengenommen; weibliches Geschlecht und Hitze treten als wiederkehrende Risikofaktoren auf.

Primärquelle öffnen

PFPferd

Sweating. Fluid and ion losses and replacement

1998 · Veterinary Clinics of North America: Equine Practice

Übersichtsarbeit, die equinen Schweiss als isotone bis leicht hypertone apokrine Sekretion beschreibt, deren Natrium- und Chloridkonzentration mit steigender Schweissrate zunimmt.

Primärquelle öffnen

PFPferd

Fluid and electrolyte balance in endurance horses

1998 · Veterinary Clinics of North America: Equine Practice

Übersichtsarbeit, die für Distanzpferde unter heissen Bedingungen Flüssigkeitsverluste von 10 bis 15 Litern pro Stunde nennt und den Schweiss als gegenüber dem Plasma hyperton mit erheblichen Natrium-, Chlorid- und Kaliumverlusten einordnet.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Physiology of sweat gland function: the roles of sweating and sweat composition in human health

2019 · Temperature

Umfassende Übersichtsarbeit, die festhält, dass ekkrine Schweissdrüsen im Gegensatz zur Niere weder Wasser zurückhalten noch den Schweiss aufkonzentrieren können und dass die Schweisszusammensetzung derzeit nur begrenzt als Biomarker für die Blutzusammensetzung taugt.

Primärquelle öffnen

PFPferd

Use of serum amyloid A in equine medicine and surgery

2022 · Veterinary Clinical Pathology

Übersichtsarbeit: Serum-Amyloid A übertrifft die anderen equinen Akutphaseproteine wegen seiner Kinetik; weisse Blutkörperchen und Serumeisen ändern sich innerhalb von Stunden, Serum-Amyloid A innerhalb eines Tages, Fibrinogen erst nach zwei bis drei Tagen, doch die meisten publizierten Studien umfassen sehr kleine Tierzahlen.

Primärquelle öffnen

PFPferd

Serum amyloid A in equine health and disease

2019 · Equine Veterinary Journal

Übersichtsarbeit: Serum-Amyloid A ist das wichtigste Akutphaseprotein des Pferdes, bei gesunden Tieren sehr niedrig, und wegen seiner kurzen Halbwertszeit zur Verlaufsbeurteilung geeignet, auch bei subklinischen Störungen bei Sportpferden.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Serum amyloid A - a review

2018 · Molecular Medicine

Übersichtsarbeit: Serum-Amyloid A besteht aus 104 Aminosäuren, ist über die Wirbeltierevolution hinweg stark konserviert und kann innerhalb von 24 Stunden auf bis zum Tausendfachen ansteigen; es wirkt zusätzlich selbst zytokinartig und ist nicht nur ein passiver Marker.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Specialized pro-resolving mediator network: an update on production and actions

2020 · Essays in Biochemistry

Übersichtsarbeit: Die Auflösung der Entzündung ist ein biosynthetisch aktiver Vorgang, gesteuert von Lipoxinen aus Arachidonsäure sowie Resolvinen, Protectinen und Maresinen aus EPA und DHA, die Erregerabwehr und Geweberegeneration fördern, ohne die Immunabwehr zu unterdrücken.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Pharmacological Inhibition of the NLRP3 Inflammasome: Structure, Molecular Activation, and Inhibitor-NLRP3 Interaction

2023 · Pharmacological Reviews

Übersichtsarbeit: Das NLRP3-Inflammasom erkennt sowohl fremde Muster von Krankheitserregern als auch körpereigene Gefahrensignale aus geschädigten Zellen, lagert sich danach zusammen und steuert die Reifung und Freisetzung von Interleukin-1 und Interleukin-18; es ist an zahlreichen chronisch entzündlichen Krankheitsbildern beteiligt.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Comparative Review of Asthma in Farmers and Horses

2019 · Current Allergy and Asthma Reports

Die Übersicht argumentiert, dass schweres equines Asthma als natürlich auftretendes Modell für staubbedingtes Asthma des Menschen dient, weil Reiz, Verlauf und Gewebeveränderungen weitgehend übereinstimmen.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

The Role of Neutrophils in the Pathophysiology of Asthma in Humans and Horses

2020 · Inflammation

Menschliches Asthma verläuft mehrheitlich eosinophil, die schwere equine Form dagegen neutrophil; gerade deshalb wird sie als Modell für das schwer behandelbare neutrophile Asthma des Menschen herangezogen.

Primärquelle öffnen

PFPferd

Mixed inheritance of equine recurrent airway obstruction

2009 · Journal of Veterinary Internal Medicine

Segregationsanalysen an Nachkommen zweier betroffener Warmbluthengste und an 401 Schweizer Warmblütern sprechen für ein gemischtes Erbmodell mit einem Hauptgen, dessen Ausprägung an die Heuexposition gebunden bleibt.

Primärquelle öffnen

ARArtunabhängig

GRADE: an emerging consensus on rating quality of evidence and strength of recommendations

2008 · BMJ

Stellt das GRADE-Raster vor und begründet die strikte Trennung zwischen der Sicherheit der Evidenz (vier Stufen) und der Stärke einer Empfehlung.

Primärquelle öffnen

ARArtunabhängig

New evidence pyramid

2016 · Evidence-Based Medicine

Argumentiert, dass systematische Übersichten und Metaanalysen keine oberste Stufe der Pyramide sind, sondern das Werkzeug, mit dem die darunterliegenden Stufen gelesen werden.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Caregiver placebo effect in analgesic clinical trials for cats with naturally occurring degenerative joint disease-associated pain

2017 · Veterinary Record

Sekundärauswertung der Placebogruppen: Eine Literaturübersicht fand sechs placebokontrollierte Studien, fünf davon mit auswertbaren Daten zu 96 Katzen; 54 bis 74 Prozent galten nach dem Urteil der Halterschaft als Erfolg, nach objektiv gemessener Aktivität nur 10 bis 63 Prozent.

Primärquelle öffnen

ARArtunabhängig

The Mass Production of Redundant, Misleading, and Conflicted Systematic Reviews and Meta-analyses

2016 · The Milbank Quarterly

Zwischen 1991 und 2014 stieg die Zahl jährlich publizierter systematischer Übersichten um 2'728 Prozent gegenüber 153 Prozent für alle indexierten Arbeiten; allein zu Antidepressiva erschienen 2007 bis 2014 185 Metaanalysen, und der Autor hält die Mehrheit dieser Produktion für überflüssig oder irreführend.

Primärquelle öffnen

MEMensch

From a pyramid to an amphitheatre (triangle to circle): embracing the totality of evidence for the postmarketing evaluation of the safety of therapeutic interventions

2025 · BMJ Open

Argumentiert, dass die starre Evidenzpyramide für Sicherheitsfragen nach der Zulassung ungeeignet ist, und schlägt ein hierarchiefreies Modell vor, in dem randomisierte und reale Versorgungsdaten einander ergänzen.

Primärquelle öffnen

PFPferd

Mixed methods investigation of the use of telephone triage within UK veterinary practices for horses with abdominal pain: A Participatory action research study

2020 · PLoS One

Die telefonische Beratung bei Kolik variierte zwischen Praxen erheblich, am häufigsten bei Bewegung und Sicherheit, und Praxisteams nannten Schwitzen und Festliegen als wichtigste telefonisch erkennbare Zeichen kritischer Fälle.

Primärquelle öffnen

PFPferd

Epidemiology of Colic: Current Knowledge and Future Directions

2023 · Veterinary Clinics of North America: Equine Practice

Erzählende Übersichtsarbeit zur Epidemiologie der Kolik: Sie hält fest, dass Kolik keine einzelne Krankheit ist, sondern ein Syndrom aus Bauchschmerz mit mehreren zugrunde liegenden Krankheitsprozessen und multifaktorieller Entstehung, und ordnet Vorbeugung, Diagnostik und Forschungslücken ein.

Primärquelle öffnen

MEMensch

The obesity paradox: understanding the effect of obesity on mortality among individuals with cardiovascular disease

2014 · Preventive Medicine

In 17'636 Datensätzen war Adipositas in der Gesamtbevölkerung mit rund einem Viertel höherer Sterblichkeit verbunden, in der Teilgruppe mit Herz-Kreislauf-Erkrankung dagegen mit rund einem Fünftel tieferer; die Autorenschaft bezeichnet Kollider-Stratifikation als eine plausible Erklärung dafür, nicht als die einzige.

Primärquelle öffnen

MEMensch

The methodological quality of 176,620 randomized controlled trials published between 1966 and 2018 reveals a positive trend but also an urgent need for improvement

2021 · PLoS Biology

Über 176'620 Zufallsstudien sank das Verzerrungsrisiko bei verdeckter Zuteilung von 63 auf 51 Prozent und bei der Erzeugung der Zufallsfolge von 57 auf 36 Prozent, während Vorabregistrierung von 37 auf 47 Prozent stieg; das Restrisiko bleibt hoch.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Assessing causality in epidemiology: revisiting Bradford Hill to incorporate developments in causal thinking

2021 · European Journal of Epidemiology

Der Abgleich der neun Gesichtspunkte mit Kausalgrafen, Ursachenbündel-Modellen und dem GRADE-Verfahren stützt Stärke, zeitliche Abfolge, Plausibilität und Experiment, ersetzt Spezifität durch Negativkontrollen und findet für Kohärenz und Analogie kaum Nutzen.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Exposure-wide epidemiology: revisiting Bradford Hill

2016 · Statistics in Medicine

Die Neubewertung hält Experiment und Beständigkeit für tragfähig, sieht die zeitliche Abfolge als sinnvoll, aber schwer belegbar, und argumentiert, dass grosse Effekte in Beobachtungsdaten meist Verzerrung anzeigen statt Kausalität.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Target Trial Emulation: A Framework for Causal Inference From Observational Data

2022 · JAMA

Methodischer Leitfaden (JAMA Guide to Statistics and Methods): beschreibt, wie das explizite Protokoll einer hypothetischen Zufallsstudie in Beobachtungsdaten nachgebildet wird, und benennt die Grenze, dass damit selbstgemachte Designfehler vermieden werden, nicht aber unbeobachtete Störfaktoren.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Detection of widespread horizontal pleiotropy in causal relationships inferred from Mendelian randomization between complex traits and diseases

2018 · Nature Genetics

Nebenwege der genetischen Instrumente waren in über 48 Prozent der als kausal ausgewiesenen Beziehungen nachweisbar, verzerrten die Schätzungen im Mittel um minus 131 bis plus 201 Prozent und erzeugten in bis zu 10 Prozent der Fälle Scheinkausalität.

Primärquelle öffnen

MEMensch

The Environment and Disease: Association or Causation?

1965 · Proceedings of the Royal Society of Medicine

Gründungstext: benennt neun Gesichtspunkte für den Übergang von der Assoziation zur Ursache und hält ausdrücklich fest, dass keiner davon zwingend erforderlich oder für sich allein hinreichend ist.

Primärquelle öffnen

PFPferd

Variation in gait parameters used for objective lameness assessment in sound horses at the trot on the straight line and the lunge

2019 · Equine Veterinary Journal

Bei zwölf gesunden Pferden streuten wiederholte Messungen derselben Grösse am Kopf um bis zu 20 Millimeter, am Becken um 4 bis 6; auf dem Zirkel und auf weichem Boden war die Streuung grösser.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Biomarkers for assessing magnesium status

2026 · Advances in Clinical Chemistry

Übersichtsarbeit: Weniger als ein bis zwei Prozent des Körpermagnesiums liegen in Blut und Extrazellulärraum, kein einzelner Marker bildet den Ganzkörperbestand zuverlässig ab, und der Serumwert kann eine unterschwellige Verarmung übersehen.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Magnesium in man: implications for health and disease

2015 · Physiological Reviews

Umfassende Übersicht: Magnesium ist Kofaktor in über 600 Enzymreaktionen; der Bestand wird über Darm, Niere und Knochen gesteuert, und mehrere Medikamentenklassen, darunter Protonenpumpenhemmer und Diuretika, können eine Hypomagnesiämie auslösen.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Magnesium reabsorption in the kidney

2023 · American Journal of Physiology. Renal Physiology

Übersicht zur Nierenphysiologie: Der Grossteil der Rückgewinnung läuft passiv zwischen den Zellen über Claudin-Poren, die Feinabstimmung erfolgt im distalen Tubulus über die Kanäle TRPM6 und TRPM7.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Pathophysiology of grass tetany and other hypomagnesemias. Implications for clinical management

2000 · Veterinary Clinics of North America: Food Animal Practice

Übersicht zum Wiederkäuer: Magnesium wird überwiegend über die Pansenwand aufgenommen, hohe Kaliumkonzentrationen im Pansen hemmen diesen spannungsabhängigen Transport, und es existiert kein hormonelles Rückkopplungssystem für Magnesium.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Review: Comparative methane production in mammalian herbivores

2020 · Animal

Eine Datenzusammenstellung zu 37 Pflanzenfresserarten zeigt, dass Equiden, Kängurus und Kaninchen im Verhältnis zu Körpergrösse, Aufnahme und Verweildauer wenig Methan bilden und die Zweiteilung in Vormagen- und Dickdarmfermentierer die Unterschiede nicht erklärt.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Pitfalls in short-chain fatty acid research: A methodological review

2019 · Animal Science Journal

Die Übersicht hält fest, dass Konzentrationen kurzkettiger Fettsäuren im Darminhalt oder Kot kein Mass für ihre Produktions- oder Absorptionsrate sind und dass Ergebnisse ohne Dosis-Wirkungs- und Zeitverlaufsversuche irreführend sein können.

Primärquelle öffnen

MEMensch

The contribution of the large intestine to energy supplies in man

1984 · The American Journal of Clinical Nutrition

Die Übersichtsarbeit schätzt den Beitrag der Dickdarmfermentation zur menschlichen Energieversorgung auf 5 bis 10 Prozent und grenzt ihn ausdrücklich vom deutlich höheren Anteil bei Pflanzenfressern ab; bis heute die massgebliche Bezugsgrösse.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Importance of EPA and DHA Blood Levels in Brain Structure and Function

2021 · Nutrients

Übersichtsarbeit: Der Omega-3-Index misst EPA und DHA als Prozentanteil der Fettsäuren in der Erythrozytenmembran, liegt beim Menschen zwischen 2 und 20 Prozent mit einem vorgeschlagenen Optimum von 8 bis 11 Prozent; der Autor argumentiert, dass Studien ohne Erhebung des Ausgangswerts viele neutrale Ergebnisse produzieren, und betreibt zugleich ein Labor für diese Messung.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Conversion of alpha-linolenic acid to longer-chain polyunsaturated fatty acids in human adults

2005 · Reproduction, Nutrition, Development

Grundlagenübersicht zu Isotopenstudien: Mehr Alpha-Linolensäure hebt EPA in Plasma, Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten und Muttermilch an, DHA dagegen nicht und bei hoher Zufuhr teils sinkend; der Umbau zu EPA ist bei Männern begrenzt, der Schritt zu DHA sehr gering, bei Frauen fällt die Umwandlung höher aus.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Impact of α-linolenic acid supplementation on long-chain n-3 fatty acid profiles in Western, flexitarian, vegetarian, and vegan diets

2025 · Frontiers in Nutrition

Nicht randomisierte Interventionsstudie mit 168 Personen in vier Ernährungsmustern und neun Monaten Leinölzulage zu optimierten Menüplänen: EPA stieg in den Erythrozyten um 27 bis 41 Prozent und DHA um 13 bis 26 Prozent in allen Gruppen; Geschlecht, Alter und Körpergewicht beeinflussten die Umwandlung nicht, wohl aber der EPA-Ausgangswert (plus 63 gegenüber plus 13 Prozent). Alle Gruppen erhielten Leinöl, eine unsupplementierte Kontrollgruppe fehlte.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Effects of Dietary α-Linolenic Acid Treatment and the Efficiency of Its Conversion to Eicosapentaenoic and Docosahexaenoic Acids in Obesity and Related Diseases

2022 · Molecules

Übersichtsarbeit: Zulagen von Alpha-Linolensäure oder ALA-reichen Ölen heben in der Regel den EPA-Spiegel an, verändern DHA und den Omega-3-Index jedoch nicht; die Autorenschaft folgert, dass bei Adipositas EPA und DHA selbst zugeführt werden müssten, um den Index zu bewegen.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

The balance of n-6 and n-3 fatty acids in canine, feline, and equine nutrition: exploring sources and the significance of alpha-linolenic acid

2024 · Journal of Animal Science

Übersichtsarbeit zu Hund, Katze und Pferd: Die Fettzufuhr hat sich zu omega-6-reichen Pflanzenölen verschoben, weshalb Omega-3-Zulagen diskutiert werden; Leindotter- und Leinöl werden als nachhaltigere Alpha-Linolensäure-Quellen gegenüber Fischöl dargestellt, wobei Alpha-Linolensäure auch unabhängig von ihrer Umwandlung Wirkungen haben könnte.

Primärquelle öffnen

ARArtunabhängig

Reactive oxygen species (ROS) as pleiotropic physiological signalling agents

2020 · Nature Reviews Molecular Cell Biology

Schlussfolgert, dass Wasserstoffperoxid in niedriger Konzentration ein regulärer Signalstoff ist und dass die unspezifische Entfernung reaktiver Sauerstoffspezies in klinischen Studien gescheitert ist.

Primärquelle öffnen

ARArtunabhängig

Measuring reactive species and oxidative damage in vivo and in cell culture: how should you do it and what do the results mean?

2004 · British Journal of Pharmacology

Kommt zum Schluss, dass die gängigen Verfahren zur Messung oxidativer Schäden erhebliche Artefakte erzeugen und dass Ergebnisse nur mit Kenntnis der Methode interpretierbar sind.

Primärquelle öffnen

MEMensch

Clinical Relevance of Biomarkers of Oxidative Stress

2015 · Antioxidants & Redox Signaling

Schlussfolgert, dass kein Marker den anderen grundsätzlich überlegen ist, dass viele mit unspezifischen Methoden bestimmt werden und dass spezifische Verfahren für die Routine zu aufwendig sind.

Primärquelle öffnen

PFPferd

The horse-saddle-rider interaction

2012 · The Veterinary Journal

Erzählende Übersicht: Die Autoren halten fest, dass das Wissen über die Wechselwirkung von Pferd, Sattel und Reiter begrenzt ist und dynamische Messungen die statische Sattelbeurteilung ergänzen müssen.

Primärquelle öffnen

PFPferd

Saddles and girths: What is new?

2015 · The Veterinary Journal

Erzählende Übersicht: hohe Verbreitung schlecht passender Sättel, Rückenmasse ändern sich über das Jahr und sogar während der Arbeit, und einseitiges Sattelrutschen hat als häufigste Ursache Hinterhandlahmheit.

Primärquelle öffnen

PFPferd

Implications of the neuroanatomy of the equine thoracolumbar vertebral column with regional anaesthesia and complications following desmotomy of the interspinous ligament

2021 · Equine Veterinary Journal

Übersicht: Die Nervenversorgung des Pferderückens ist unvollständig beschrieben und die Techniken der diagnostischen Lokalanästhesie variieren stark, was widersprüchliche Ergebnisse erklären könnte.

Primärquelle öffnen

PFPferd

EquiFACS: The Equine Facial Action Coding System

2015 · PLoS One

Anatomisch begründetes Kodiersystem aller sichtbaren Gesichtsbewegungen des Pferdes; es war auch für Personen ohne Pferdeerfahrung zuverlässig erlernbar, beschreibt jedoch Bewegungen und bewertet keinen Zustand.

Primärquelle öffnen

PFPferd

Systematic pain assessment in horses

2016 · The Veterinary Journal

Erzählende Übersicht über Schmerzskalen beim Pferd; sie hält fest, dass die vorhandenen Instrumente je nach Schmerzart unterschiedlich gut abschneiden und dass Übertragbarkeit zwischen Schmerzzuständen nicht belegt ist.

Primärquelle öffnen

PFPferd

Equine Discomfort Ethogram

2021 · Animals

Aus 35 Jahren Videobeobachtung wurde ein Katalog von 73 benannten und definierten Unbehagensverhalten erstellt, ausdrücklich als gemeinsame Sprache und nicht als Punkteskala gedacht.

Primärquelle öffnen

PFPferd

A review of The Ridden Horse pain Ethogram and its potential to improve ridden horse welfare

2022 · Journal of Veterinary Behavior

Kritische Durchsicht: Die Autorinnen und Autoren beanstanden unscharfe Verhaltensdefinitionen und die gleiche Gewichtung aller 24 Merkmale ohne Datengrundlage und weisen darauf hin, dass auch andere Aspekte des Reitens dieselben Zeichen auslösen können.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

From facial expressions to algorithms: a narrative review of animal pain recognition technologies

2024 · Frontiers in Veterinary Science

Erzählende Übersicht zur automatischen Schmerzerkennung: Der begrenzende Faktor sind nicht die Algorithmen, sondern die Referenzdaten, die aus von Menschen vergebenen Skalenwerten bestehen.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

The translatability of pain across species

2019 · Philosophical Transactions of the Royal Society B

Übersichtsarbeit, die Ähnlichkeiten und Unterschiede im Schmerzsystem gegenüberstellt und festhält, dass die Übersetzung von Nagetierbefunden in die Humanmedizin bisher schlecht gelungen ist, während einzelne Bereiche wie die soziale Modulation von Schmerz gut übertragen.

Primärquelle öffnen

PFPferd

Automated recognition of emotional states of horses from facial expressions

2024 · PLoS ONE

Dieselbe Bildtechnik trennte vier Gefühlszustände von Pferden (Ausgangslage, positive Erwartung, Enttäuschung, Frustration) mit 76 Prozent Treffern, konnte Erwartung und Frustration jedoch nur zu 61 Prozent auseinanderhalten; die Arbeit untersuchte Gefühlszustände, nicht Schmerz.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Reproducibility of preclinical animal research improves with heterogeneity of study samples

2018 · PLoS Biology

Simulationen auf Basis von 440 präklinischen Studien zu 13 Interventionen: Einzellabor-Designs schätzten Effektgrössen überwiegend nicht zutreffend, grössere Stichproben verschlechterten das sogar; Designs mit zwei bis vier Laboren erhöhten die Treffergenauigkeit um bis zu 42 Prozentpunkte.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

To scale or not to scale: the principles of dose extrapolation

2009 · British Journal of Pharmacology

Übersicht: Die Skalierung über Körpergrösse versagt bei stark proteingebundenen, ausgiebig verstoffwechselten, aktiv transportierten oder biliär ausgeschiedenen Substanzen sowie bei artabhängigen Unterschieden in Menge, Bindungsstärke und Verteilung der Zielstrukturen.

Primärquelle öffnen

PFPferd

Equine Models of Articular Cartilage Repair

2011 · Cartilage

Übersicht: Das Pferd kommt der menschlichen Knorpel- und subchondralen Knochendicke näher als die üblichen Modelle; Defekte lassen sich arthroskopisch setzen und nachkontrollieren, und die Belastung nach der Behandlung ist kontrolliert steuerbar.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

"One Health" in tendinopathy research: Current concepts

2021 · Journal of Orthopaedic Research

Workshop-Übersicht: Die oberflächliche Beugesehne des Pferdes gilt als natürlich erkrankendes Gegenstück zur menschlichen Achillessehnenerkrankung, Risse der tiefen Beugesehne als Gegenstück zu Rotatorenmanschettenrissen in der Sehnenscheide; die Autoren empfehlen, die Studienmethodik der Humanmedizin auf Pferdestudien zu übertragen.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Nutritional aspects of post exercise skeletal muscle glycogen synthesis in horses: a comparative review

2010 · Equine Veterinary Journal

Die Glykogenneubildung im Pferdemuskel verläuft zwei- bis dreifach langsamer als bei Mensch und Ratte, selbst bei stärkereicher Ration; die Autoren halten fest, dass viele Schlussfolgerungen der menschlichen Belastungsphysiologie nicht auf das Pferd zutreffen.

Primärquelle öffnen

MEMehrere Arten

Highly athletic terrestrial mammals: horses and dogs

2011 · Comprehensive Physiology

Herz-Kreislauf-System und Muskulatur des Pferdes können mehr Sauerstoff transportieren und verwerten, als die Lunge liefern kann, woraus arterieller Sauerstoffmangel und Lungenblutungen bei maximaler Arbeit folgen.

Primärquelle öffnen

Studiendatenbank

Der Evidenzbrief

Einmal im Monat: neue Synthesen, geprüfte Studien und was sich an der Beweislage geändert hat.

Abmeldung jederzeit mit einem Klick. Die Adresse wird nie verkauft.